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3.0 Silvesteressen – Silvestergetränke

3.1 Silvesteressen Silvestermenü Silvestermenue Silvesterbuffet Buffet

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Die vielfältigen kulinarischen Bräuche zum Jahreswechsel sind häufig mit abergläubischen Vorstellungen verbunden. Als Symbol für Überfluss und Fruchtbarkeit, die einem das neue Jahr bescheren soll, war es früher Brauchtum, Reste der Silvesterspeisen und Silvestermenüs bis zum Neujahrsmorgen auf dem Tisch stehen zu lassen. Im Erzgebirge bewahrte man zusätzlich noch Salz und Brot in einem Tischtuch über Nacht auf, damit Hungerzeiten im bevorstehenden Jahr ausbleiben mögen. Dieser Gedanke und diese Symbolik sind jedoch bei den heutigen Silvesterspeisen und Silvestermenues verloren gegangen.

Ganz oben auf dem Silvesterspeisezettel stehen traditionell Linsensuppe, Erbsensuppe, Bohnensuppe oder auch Möhrensuppe. Diese Suppen sollen nach dem Volksglauben Segen und Reichtum bescheren, vorausgesetzt, man hat bei Tische an Sylvester kräftig zugelangt. Für Segen und Reichtum steht auch das Sauerkraut, meist zu Rippchen serviert. Vor dem Essen wünschen sich die Tischgäste für das zukünftige Jahr soviel Gut und Geld wie Fäden Kraut im Topf sind.

Als Glücksbringer gilt gemeinhin das Schwein. Das Glücksschwein ist sogar sprichwörtlich. Daher serviert man vielerorts in der Silvesternacht nach altem Brauch auch ein Stück Schweinskopf. Als Süßigkeit verzehrt man Marzipanschweine oder Schoko-Schweine aus Schokolade. Während in den meisten Regionen in Deutschland Geflügel zum Jahreswechsel vom Speiseplan gestrichen ist, weil mit dem Federvieh auch das Glück im neuen Jahr davonfliegen könnte, ist für viele Fisch, und speziell der Silvesterkarpfen, längst Tradition an Silvester.

In Tschechien ist der Kartoffelsalat eine traditionelle Silvesterspeise. Er wird zu dem besonders bei den Tschechen in Böhmen und Mähren beliebten Karpfen, zum Schnitzel, zum Würstchen oder einfach auch als eigene Mahlzeit serviert. Die Art der Zubereitung kann je nach Rezept sehr unterschiedlich sein. Eine symbolische Bedeutung, wie die meisten traditionellen Silvesterspeisen, besitzt der Kartoffelsalat jedoch nicht.

Neben den traditionellen Silvesterspeisen haben sich längst auch andere etabliert. Bei der häuslichen Silvesterfeier oder Silvesterparty, bei der die entsprechende Dekoration auch nicht fehlen darf, versammeln sich Familienmitglieder und Gäste zum Beispiel um den Fondue-Topf, lassen es sich beim gemeinsamen Raclette-Essen schmecken oder genießen ein Büffet als warmes oder kaltes Silvesterbüffet. Im Restaurant lässt man es sich bei einem ausgiebigen Silvesterdinner oder einem mehrgängigen Silvestermenü wohl ergehen. Je nach Portemonnaie leistet man sich das Menü als 3-Gang-Menue, 4-Gang-Menue, 5-Gang-Menue, 6-Gang-Menue oder 7-Gang-Menue.

Zum Jahreswechsel sind auch verschiedene Backwaren sehr beliebt. Nicht nur in Deutschland kennt man die Tradition, Neujahrsbrote oder Neujahrskuchen zu bereiten. Sie gelten wie so vieles in diesen Tagen als Glücksbringer. Mit dem gegenseitigen Verschenken der Neujahrsbrote wollte man bekräftigen, dass das Brot im neuen Jahr nicht ausgehen möge und der Beschenkte vor Krankheit und Unglück beschützt werde. Aus dem gleichen Grund wurden auch Neujahrsbrote an die Hühner im Stall verfüttert.

Zu den besonderen Spezialitäten unter den Gebäcksorten gehören z. B. so genannte Neujährchen (Hörnchen aus dünnen Waffeln), Neujahrsringe oder Neujahrskränze (Hefekränze mit Rosinen), Neujahrsbrezel, Neujahrsmännlein, Hefezöpfe aber auch Glückstorten und Glückskuchen mit eingebackenen Geldmünzen sowie Früchtekuchen und Lebkuchen.

Neujahrskranz, Brezel, Hefezopf und Neujahrsmännlein sind so genannte Gebildbrote. Damit sind Backprodukte gemeint, die die Form von Gebilden, Menschen- oder Tierfiguren oder symbolhaften Gestalten haben oder Grundmotive aufweisen. Brezeln und Kranz stellen beispielsweise eine runde und geschlossene Form dar. Daher gelten sie als Symbole der Verbundenheit und Unendlichkeit, als glückbringendes Symbol oder als Segenswunsch. Das Herstellen solcher Formen ist in fast allen Kulturen zu finden. Das Flechten von Hefezöpfen hat neben der erwähnten Symbolik wahrscheinlich auch noch eine tiefere kultische Beziehung. Es erinnert an frühe Opfergaben, bei denen Frauen ihre geflochtenen Haarzöpfe darbrachten.

3.1 Silvesteressen |  3.1.1 Silvesterkarpfen | 3.1.2 Raclette Rezept Rezepte | 3.1.3 Fondue Rezept Rezepte
3.2 Silvestergetränke | 3.2.1 Feuerzangenbowle
| 3.2.2 Schlammbowle |
3.2.3 Waldmeisterbowle |
3.2.4 Glühwein

1.0 Silvester, Neujahr – Ursprung, Geschichte und Bedeutung

2.0 Silvesterbräuche – Neujahrsbräuche

Öffentliche geführte Silvesterwanderung und Neujahrswanderung mit Glühwein

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Hauptseite

1.0 Silvester, Neujahr – Ursprung, Geschichte und Bedeutung

1.1 Grundlagen der Zeitrechnung

1.2 Silvester – Name und Bedeutung

1.2.1 Symbole, Fresken, Gebäude, germanischer Volksglauben

1.3 Geschichte des Neujahrsfestes

2.0 Silvesterbräuche – Neujahrsbräuche

2.1 Silvesterfeuerwerk – Silvesterfeuer

2.2 Orakelbräuche

2.2.1 Bleigießen

2.3 Silvestergruß, Neujahrsgruß, Neujahrskarte

2.4 Weitere Silvesterbräuche und Neujahrsbräuche

3.0 Silvesteressen – Silvestergetränke

3.1 Silvesteressen

3.1.1 Silvesterkarpfen

3.1.2 Raclette Rezept Rezepte

3.1.3 Fondue Rezept Rezepte

3.2 Silvestergetränke

3.2.1 Feuerzangenbowle

3.2.2 Schlammbowle

3.2.3 Waldmeisterbowle

3.2.4 Glühwein

Glühweinwanderung am Rhein
Öffentliche geführte Silvesterwanderung und Neujahrswanderung mit Glühwein

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